US Porterhouse & Knusprige selbstgemachte Pommes

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Steakhouse Klassiker

Ein absoluter Klassiker in den amerikanischen Steakhäusern ist das Porterhouse Steak und genau so ein Steak gab es vor kurzem mal wieder bei mir. Dazu noch knusprige selbstgemachte Pommes und ihr habt das perfekte Abendessen.
Mit seinem saftigen Roastbeef- und zartem Filet-Anteil wird das Steak auch oftmals als das perfekte Pärchen-Steak betitelt. Dabei kommt der Name „Porterhouse“ von den Bezeichnungen britischer und amerikanischer Gasthäuser in denen das Bier „Porter“ ausgeschenkt wird.
In anderen Erzählungen heißt es das Steak hat seinen Namen vom Amerikaner Zacharias B. Porter. Wie dem auch sei, das meist um 800 – 1000 Gramm schwere Steak mit dem T-förmigen Knochen ist und bleibt ein echter Knaller. Der Unterschied zum T-Bone Steak ist übrigens der größere Filet Anteil beim Porterhouse.
Das Prachtexemplar aus diesem Beitrag stammt aus den USA und ist bei Gourmetfleisch.de im Online-Shop erhältlich.

Doppelt frittiert schmeckt besser!

Zu einem Steakhouse Klassiker gehören natürlich auch knusprige selbstgemachte Pommes dazu. Damit die Fritten so richtig knusprig werden, empfehle ich euch die Pommes unbedingt doppelt zu frittieren. Diese Methode braucht zwar etwas mehr Vorbereitung und Zeit, aber das Ergebnis ist einfach deutlich besser.
Im Wesentlichen gibt es 3 Schritte bei dieser Methode, sobald die Kartoffeln in Stifte geschnitten sind, werden sie für eine Stunde in Eiswasser gelegt. Anschließend kurz getrocknet und dann für 2-3 Minuten die erste Runde frittiert. Das kann übrigens alles schon Mittags erfolgen wenn ihr Abends essen wollt, denn nach der ersten Runde frittieren, dürfen die Pommes noch mindestens eine Stunde ruhen. Ich lege Sie dazu auf Küchenpapier, damit das überflüssige Fett aufgesogen wird.
Der letzte Schritt ist dann die 2. Runde frittieren, wieder ca. 2-3 Minuten, bis die Fritten schön knusprig sind. Dazu noch etwas Salz und eine meine Lieblings-Mayo von Stokes, die Lemon Mayonnaise. Ich liebe selbstgemachte Pommes!

Geile Kruste und schön Rosa von innen…

Doppelt frittiert schmeckt besser…

Oberhitze wie im New Yorker Steakhouse

Für das „Perfect Match“ in Sachen Steakhouse Klassiker darf natürlich der passende Grill nicht fehlen. Für mich kommt da nur der Over-Fired Broiler (OFB) in Frage, der mich mit seinen gut 900 Grad Oberhitze an die legendären Steakhäuser in New York erinnert.
Bei einem gut 1 Kilogramm schweren US Porterhouse Steak, greife ich gerne zur „Rückwärts“ Methode zurück, d.h. das Steak wird langsam bei niedriger Temperatur erst auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen und anschließend im OFB verfeinert, damit das Steak eine richtig geniale Kruste bekommt.
Diese Methode kann man zum Beispiel im Backofen machen bei 120 bis 150 Grad oder wie in meinem Fall auf dem Burnhard Fat Fred. Dafür habe ich die beiden rechten Brenner auf volle Kraft gestellt (ca. 150 Grad) und das Steak mit der Knochenseite in Richtung Brenner gelegt. Bei ca. 50 Grad Kerntemperatur habe ich das Steak dann vom Grill genommen und unter dem Oberhitzegrill eine schöne Kruste verpasst.
Während das Steak dann im Anschluss noch gute 5 Minuten ruhen darf, kann man dann die Fritten das 2. Mal frittieren. So bekommt ihr ein perfektes Steak und frische, knusprige Pommes zum gleichen Zeitpunkt. Serviert habe ich dazu noch eine Koriander-Ingwer Butter. Wer mal etwas anderes ausprobieren möchte, sollte diese Variante unbedingt einmal testen. Ich wünsche euch jetzt schon mal einen guten Appetit!

Macht immer wieder Laune – der Over-Fired Broiler

Aber vorher Rückwärts auf Temperatur ziehen lassen…

US Porterhouse & Knusprige selbstgemachte Pommes für 2 Personen



Ein echter Steakhouse Klassiker - das Porterhouse Steak

Zutaten

  • 1 US Porterhouse Steak z.B. von Gourmetfleisch.de
  • 5-6 große festkochende Kartoffeln
  • 1 Bund Koriander fein gehackt
  • 1 EL Ingwer fein gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 150g Butter
  • Maldon Salz von Sydney & Frances
  • Bunter Pfeffer von Ankerkraut

Zubereitung

  1. Für die selbstgemachten Fritten werden die Kartoffeln in gleiche große Stäbe geschnitten (Tipp: Küchenprofi Pommes Schneider) und anschließend für eine gute Stunde in Eiswasser gelegt. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Ingwer, Knoblauch und Koriander vermengen bis eine homogene Masse entstanden ist.
  2. Sobald die Pommes lang genug im Eiswasser gebadet haben werden sie kurz getrocknet und anschließend bei 180 Grad in der Fritöse (Tipp: Tefal FR8040) für 2-3 Minuten frittiert. Danach dürfen die Fritten erstmal mindestens eine Stunde ruhen.
  3. In dieser Zeit wird das US Porterhouse Steak aus dem Kühlschrank genommen und darf ausgepackt langsam auf Zimmertemperatur kommen. Den Grill oder Backofen auf ca. 150 Grad vorheizen, beim Grill eine indirekte Zone einrichten. Das Steak nun langsam auf eine Kerntemperatur von ca. 50 Grad ziehen lassen. Kurz vor erreichen der gewünschten Temperatur wird der OFB vorgeheizt.
  4. Jetzt wird das Porterhouse Steak von beiden Seiten max. 60 Sekunden direkt unter den Brenner des Oberhitzegrills gegrillt. Anschließend darf das Steak noch mal gute 5 Minuten ruhen. In dieser Zeit werden die Fritten das 2. Mal bei ca. 190 Grad für 2-3 Minuten frittiert. Das Steak anschließend in Tranchen schneiden und zusammen mit den Fritten und der Koriander-Ingwer Butter servieren. Guten Appetit!
 

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