Vorstellung: Traeger Ranger Pelletgrill (Test)

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Ein Pelletgrill für unterwegs

Bereits im letzten Jahr auf der Spoga 2018 in Köln wurde der neue Traeger Ranger vorgestellt, ein Pelletgrill für unterwegs. Das ich großer Fan von pelletbetriebenen Grills bin, dürfte nicht neu sein. Meinen Traeger Timberline 850 habe ich mittlerweile über 2 Jahre im Einsatz und habe schon so einige Dinge (Traeger Spezial) auf ihm zubereitet.
Umso mehr habe ich mich gefreut als der Traeger Ranger vor kurzem via UPS an mich ausgeliefert wurde. Den kleinen Pelletgrill konnte ich bereits im Februar auf einem Event der beiden Sandra’s von Essnische ausgiebig testen und war damals schon sehr angetan.
Durch seine sehr kompakte Bauweise ist das Gerät ideal für den Balkon oder den Campingurlaub. In diesem Beitrag möchte ich euch den „Picknickkoffer-Smoker“ etwas näher vorstellen und natürlich auch meine ersten Test-Ergebnisse vorstellen.

Das Unboxing

Das Auspacken und Aufbauen fällt bei einem Traeger Grill meist sehr überschaubar aus. Die Geräte sind schon fast komplett zusammengebaut und sind so sehr schnell einsatzbereit. Im Prinzip werden nur die Standfüße unter den Grill geschraubt, das Fettablaufblech samt Eimer installiert und der Griff montiert. Je nach Verwendungszweck wird noch der Grillrost oder die Grillplancha eingesetzt.
Wie vom Traeger Timberline gewohnt, wurde das Gerät sehr gut verpackt geliefert. Die Anleitung wird zwar nicht in deutscher Sprache angeboten, ist aber dennoch sehr verständlich und einfach. Der mitgelieferte Schraubendreher rundet das komplette Paket ab.
Bevor das Gerät zum ersten Mal richtig zum Einsatz kommt habe ich ihn bei maximaler Temperatur (ca. 230 Grad) für eine gute halbe Stunde ausbrennen lassen, damit sämtliche Produktionsrückstände verbrennen. Das gehört mittlerweile zum Aufbau dazu und sollte immer vor der Benutzung gemacht werden.

Der Ranger im Überblick

Nachdem der Traeger Ranger nun aufgebaut wurde, wollen wir uns mal zusammen die einzelnen Details und Features anschauen.
  • Grillfläche: 1.18 cm² / ca. 30 x 40cm
  • Pelletkammer: ca. 3,6 kg
  • Leistung: 5,7 kW
  • Temperaturbereich: 75 bis 230 Grad
  • Gewicht: 27 kg
  • Maße: 33 x 53 x 51 cm (H/B/T)
  • Digitale Temperatursteuerung in 5 Grad Schritten
  • Temperaturfühler
  • Keep-Warm-Modus (75 Grad)
  • Porzellanemaillierter Grillrost
  • Grillplancha aus Gusseisen
  • Fettauffangsystem inkl. Eimer

Durch seine Pelletkammer die über 3,5 Kilogramm Pellets fasst, könnt ihr problemlos auch „Longjobs“ wie Pulled Pork auf dem Ranger durchführen. Wer mehr Spaß an Steaks hat, sollte sich unbedingt die Plancha aus Gusseisen näher anschauen die im Lieferumfang enthalten ist. Damit lässt sich aber auch ein leckeres Frühstück mit Bacon, Pancakes & Co. zubereiten.
Reinigen lässt sich der Ranger übrigens ganz einfach, der mitgelieferte Eimer dient als Auffangbecken für überschüssiges Fett das über das Fettablaufblech direkt hinein läuft. Das Fettablaufblech lässt sich zum Beispiel in der Spülmaschine ganz einfach reinigen.
Alternativ kann man das Fettablaufblech auch mit Alufolie auskleiden und spart sich so hin und wieder die Reinigung. Ich habe das bei meinem Timberline auch immer so gemacht, bei dem Ranger habe ich es nicht gemacht und die Reinigung hat dennoch sehr gut geklappt.

Ribs, Pulled Pork & Co.

Ein paar leckere Baby Back Ribs waren die ersten Testobjekte für den kleinen Traeger, der platztechnisch ideal für 2-4 Personen ist. Das Gerät lässt sich super einfach bedienen, es wird über den Schalter auf der Rückseite eingeschaltet und anschließend über den Digital-ARC-Controller gesteuert. Dazu wird per Pfeil hoch/runter die Temperatur eingestellt, mit dem Knopf in der Mitte bestätigt und per Ignite der Grill gestartet.
Die eingestellte Temperatur wird aufgrund der kompakten Größe sehr schnell erreicht, so dass man auch höhere Temperaturen jenseits der 200 Grad ohne Probleme in wenigen Minuten erreichen kann. Wenn auch ein Traeger Grill nicht unbedingt für direktes Grillen das Maß aller Dinge ist, mit dem Traeger Ranger funktioniert es ausgesprochen gut. Vor allem in Verbindung mit der Gusseisernen Plancha bekommt man eine gute Kruste auf sein Steak.

Der erste Test: Baby Back Ribs

Direktes Grillen funktioniert auch

In den letzten Wochen habe ich nicht nur Ribs auf dem Ranger zubereitet sondern auch mal einen Homemade Bacon oder auch Pulled Pork. Die Kompaktheit gefällt mir dabei sehr gut, für einen 2 Personen Haushalt brauche ich einfach nicht den Platz des Timberline 850 im Alltag.
Egal ob Pulled Pork, Beef oder Pork Ribs, der Ranger macht einen super Job. Die Temperatur hält der Pelletgrill ohne Probleme über Stunden mit nur ganz minimalen Schwankungen, die meiner Meinung nach nicht Nennenswert sind. Die Bedienung ist super einfach und macht einfach Laune.

Bacon in Progress

Selbstgemachter Bacon vom Ranger

Wings & Moink Balls

Klassiker: Pulled Pork

Der Verbrauch ist dabei absolut moderat, für eine achtstündige Beef Ribs Session bei ca. 18 Grad Celsius Außentemperatur und 105 Grad Garraum Temperatur hat der Ranger ca. 2 Kilo Pellets benötigt. Wie lange eine komplette Ladung Pellets (ca. 3.6 kg) habe ich mir ebenfalls angesehen und getestet.
Bei diesem Test habe ich die Pelletkammer komplett gefüllt (ca. 3,6 kg) und ebenfalls eine Garraum Temperatur von 105 Grad eingestellt. Als Versuchsobjekt habe ich ein Stück Schweineschulter aufgelegt. Den eigentlichen Test habe ich über Nacht laufen, nach insgesamt 13 Stunden war das Pulled Pork fertig. Die Pelletkammer (siehe Bild) war fast komplett leer bis auf eine kleine Handvoll Pellets.
Die Außentemperaturen mit unter 10 Grad waren sicherlich nicht ideal, bei höheren Außentemperaturen sind um die 15 Stunden mit Sicherheit auch machbar. Dennoch war ich absolut begeistert wie stabil (es haben sich keine Pellets im Hopper verkantet) und wie sparsam der Traeger Ranger ist!

Rest Pellets nach ca. 13 Stunden

Volles Haus…

Ein cooles Gerät mit einem „aber“…

Der neue Traeger Ranger macht Laune, keine Frage! Aber man muss dazu sagen mit knapp 30 Kilogramm ist er kein Leichtgewicht für einen Picknick Ausflug. Losgelöst davon benötigt man natürlich immer Strom für den Betrieb des Grills. Die Idee mit der Form eines Koffers finde ich ganz witzig, aber auch hier ist durch das Gewicht der Tragekomfort nicht wirklich gegeben. Das sollte man bei der Entscheidung nur berücksichtigen.
Wenn man daher die Bezeichnung als Picknick-Grill mal übersieht, gibt es kaum etwas zu meckern. Die Verarbeitung ist sehr gut und man merkt auch an diesem Pelletgrill wieder, das Traeger nicht umsonst als Marktführer in diesem Segment gilt. Die Temperatur wird sehr gut gehalten und durch die kompakte Bauweise wird die gewünschte Temperatur schnell wieder erreicht, auch wenn man den Deckel zum glasieren mal länger Zeit offen hatte.
Mit einer Ladung Pellets (ca. 3,5 kg) kann man ohne Probleme ein Pulled Pork smoken, ohne das zwischendurch Pellets nachgelegt werden müssen. Mir gefällt die Größe besonders gut, daher ist der Traeger Ranger meine erste Wahl, wenn ich nur mal schnell ein paar Ribs machen möchte.
Alles in allem bekommt der Traeger Ranger von mir eine klare Kaufempfehlung. Mit 599 Euro ist er zwar kein Schnäppchen, aber ihr bekommt einen wirklichen tollen und wertigen Grill, der euch mit Sicherheit genauso viel Freude bereitet wie mir!

 

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2 comments on “Vorstellung: Traeger Ranger Pelletgrill (Test)”

  1. Markus Antworten

    Hi Marcel,
    endlich mal ein Beitrag zum Ranger… findet man ja noch nicht so oft zur Zeit 🙂
    Ich selbst liebäugle auch mit einem, habe aber „nur“ eine Terasse im 1. Stock und direkt unter mir (links und rechts) befinden sich die Gärten der Nachbarn.
    (zum Glück grenzt kein Balkon direkt an)
    Für mich ist daher der Geräuschpegel ein essentielles Kriterium. Was kannst du hierzu sagen?
    Da man mit so einem Teil doch eher Longjobs anpeilt (eventuell auch Abends) würde mich interessieren wie sehr dies ins Gewicht fällt?
    Man möchte ja keinem auf den Schlips treten 😉

    danke vorab
    LG
    Markus

    • bbqlicate Antworten

      Hey,
      wie schon per E-Mail geschrieben der Geräuschpegel hält sich absolut in Grenzen, dein Kommentar wurde als Spam markiert, warum auch immer 😉 Die Rauchentwicklung könnte da vielleicht eher mal zu Problemen führen, wenn deine Nachbarn empfindlich sind.

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