Vorstellung: Liebfeuer Premium Grillkohle (Test)

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Premium Holzkohle im Test

Im letzten Jahr wurde ich von Liebfeuer gefragt ob ich Lust habe mir Liebfeuer Premium Holzkohle mal näher anzuschauen. Das habe ich zum Anlass genommen, die Grillkohle aus Nigeria über einen längeren Zeitraum ausgiebig zu testen. Wichtig war dabei für mich die Brenndauer und natürlich die Hitzeentwicklung. Ebenso war ich besonders gespannt wie groß die einzelnen Holzkohlestücke sind.
Aber der Reihe nach, wo kommt die Grillkohle von Liebfeuer überhaupt her und wer steckt eigentlich dahinter? Die Firma wurde 2017 von 3 Freunden gegründet, die sich zum Ziel gemacht haben, nachhaltige und hochwertige Holzkohle zu produzieren. Dabei war den Gründern schnell klar, dass die für sie besten Harthölzer in Afrika wachsen.
Wer sich für die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt interessiert, dem empfehle ich einen Blick auf die Website von Liebfeuer. Hier wird genau euch genau erklärt, warum ein Boykott von tropischer Holzkohle der Natur eher mehr schadet und was die Firma für die Region vor Ort alles tut.
Ich finde das Konzept sehr interessant und war natürlich umso gespannter, ob die Holzkohle das hält was sie verspricht.

Auspacken & Anpacken

Bevor es losging mit dem ausgiebigen Test habe ich mir die Beschaffenheit der Liebfeuer Premium Holzkohle erstmal etwas näher angeschaut. Die Grillkohle könnt ihr dabei in 3, 5 oder 10 Kilo Säcken kaufen, die einzelnen Stücke in den 10 Kilo Säcken waren dabei etwas größer als bei den kleinen Gebinden. Die Stücke haben eine ordentliche Größe, sind nicht zu klein und bröselig wie man es zum Beispiel von der typischen „Discounter-Holzkohle“ kennt. Dazu später aber mehr, kommen wir erstmal zu den Fakten.
Dazu habe ich genauen Vorteile und Merkmale noch mal von der Hersteller Website kopiert 😉 Genau diese Punkte gilt es zumindest zum Teil zu testen.
  • Schnelles Anzünden
  • Wenig Ascherückstände
  • Sehr geringer Asche- und Feuchtigkeitsgehalt
  • Gleichmäßige Verbrennung und Wärmeverteilung
  • Geringe Rauchentwicklung beim Grillen durch minimale flüchtige Bestandteile
  • Schnelles Erhitzen und lange Glühdauer bei hoher Temperatur
  • Hoher Kohlenstoffgehalt von 80–85 %
  • Verleiht Lebensmitteln ein reineres Holzfeuer-Aroma
  • Holzkohlestücke, die nicht vollständig ausgebrannt sind, können jederzeit erneut angezündet werden

Was wird getestet?

Grundsätzlich handelt es sich bei meinem Test natürlich nicht um einen Test unter Laborbedingungen, d.h. die Ergebnisse können natürlich unter anderen Bedingungen ganz anders sein. Es reicht ja schon wenn die Außentemperatur unterschiedlich ist. Für meinen Langzeittest war mir wichtig, die o.g. Punkte (Vorteile und Merkmale) zu testen.
Getestet habe ich die Liebfeuer Premium Holzkohle sowohl in meinem Big Green Egg Mini als auch im größeren Bruder, dem Large. Im Fokus standen dabei einmal hohe Temperaturen für direktes Grillen und natürlich das indirekte Grillen „Low & Slow“ über viele Stunden. Im Keramikgrill kann man diese Eigenschaften ganz gut testen.
Interessant waren für mich aber auch die Themen wie das entzünden der Holzkohle, das wiederverwenden von Kohle die nicht vollständig verbrannt ist, die Ascherückstände und die Rauchentwicklung. Mit dem Test bin ich letztes Jahr im Herbst angefangen, also vor gut einem halben Jahr.

Low & Slow Test

In den letzten Monaten habe ich überwiegend die Holzkohle auf ihre lange Brenndauer getestet, dafür gab es jede Menge Pulled Pork, Beef Ribs & Co.! Getestet habe ich sowohl bei relativ kühlen Temperaturen um den Gefrierpunkt als auch bei deutlich angenehmeren Temperaturen um 18 Grad Außentemperatur.
Bei all diesen Tests war die Rauchentwicklung angenehm gering und das anzünden hat sehr flott geklappt, das kenne ich durchaus anders. Bei konstant 110 Grad Garraumtemperatur im Big Green Egg Large betrug je nach Außentemperatur die Brenndauer ca. 15 bis 18 Stunden.
Dabei wurde der Kamado jeweils mit gut 3,5 Kilogramm Holzkohle bestückt. Die Ascherückstände waren relativ gering und wenn doch mal Kohle übrig geblieben ist, konnte ich diese ohne Probleme wieder entzünden. Ich muss sagen, alles in allem hat der Hersteller hier nicht zu viel versprochen.

Steak Session

Wenn ich ein schönes Steak grillen möchte und sich die Frage stellt ob ich Holzkohle oder Briketts nehme, greife ich immer zur Holzkohle. Die Temperaturen die man damit erreicht manchen einfach mehr Spaß, besonders viel Spaß macht es im Big Green Egg Mini.
Also stand natürlich auch ein Test der Liebfeuer Premium Holzkohle auf dem Mini Kamado an. Ähnlich wie in seinem großen Bruder war die Holzkohle sehr schnell auf Temperatur und die 400 Grad Marke im Mini Egg erreicht. Für ein paar schöne Röstaromen reichen diese Temperaturen ohne Probleme aus.
Auf dem zweiten Bild kann man die glühende Kohle sehr gut erkennen, die im Kern Temperaturen von bis zu 900 Grad erreichen kann.

Positives Fazit

In den letzten 6 Monaten habe ich insgesamt ca. 50 Kilogramm der Holzkohle verbraucht und finde die Grillkohle sehr empfehlenswert! Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache das die Stücke in den 10 Kilogramm Säcken deutlich größer waren als in den 5 Kilogramm Säcken. Ebenfalls ist mir aufgefallen, das in den kleinen Säcken mehr Krümmel bzw. kleinere Stücke waren. Im Vergleich zu anderen Herstellern war der Anteil an kleinen Stückchen aber relativ gering.
Kommen wir zum Preis, der 10 Kilogramm Sack liegt bei 19,90 Euro (Shop), das ist für Premium Grillkohle ein durchaus marktüblicher Preis. Der 5 Kilogramm Sack liegt bei 12,49 Euro und die 3 Kilogram Variante bei 8,45 Euro. Wenn man bedenkt, dass Premium Holzkohle deutlich länger hält als einfach Discounterware, ist der Preis absolut in Ordnung. Letztendlich kommt es oftmals aufs gleiche raus, wenn man die Brenndauer pro Kilogramm vergleicht.
Besonders gut gefällt mir auch das ganze Konzept hinter Liebfeuer. Nachhaltigkeit und vor allem das der Region in Nigeria was zurückgegeben wird, finde ich sehr gut. Ich kann euch die Liebfeuer Premium Holzkohle sehr empfehlen und freue mich wenn auch ihr das Projekt unterstützt.
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