Die Gartenküche / Outdoorküche im Detail

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Meine Outdoorküche im Detail (DIY Gartenküche)

Es ist vollbracht, nach 6 Monaten Bauzeit, viel Planungszeit und über 1000 Arbeitsstunden ist mein Projekt Gartenküche / Outdoorküche vorerst abgeschlossen! In diesem Beitrag stelle ich euch die einzelnen Highlights vor.
Zuerst möchte ich mich an dieser Stelle noch mal bei meinen Freunden für die Hilfe bedanken und natürlich bei Katharina, die mir immer den Rücken freigehalten hat. DANKE! Ich freue mich schon jetzt auf die Einweihungsparty 🙂
Wer über Google, Facebook, Instagram etc. auf diese Seite gestoßen ist, sollte sich unbedingt meine weiteren Beiträge zu meiner Outdoorküche anschauen, dazu habe ich eine extra Kategorie (Outdoorküche Spezial) ins Leben gerufen. Aber fangen wir erstmal mit einer kurzen Übersicht an:

Zahlen, Daten, Fakten

  • halboffene „Grillküche“ im Garten
  • über 50 Quadratmeter Fläche (Außen- und Innenbereich)
  • Holzrahmenbau
  • Rhombusschalung (sibirische Lärche)
  • Lackiertes VSG Glas (Küchenbereich)
  • Doppel-Glasschiebetür (verschwindet in der Wand)
  • WWOO Betonküche (3 Elemente á 1,50 Meter)
  • Big Green Egg Large
  • Flammkraft Block D (WWOO Betonelement / Sonderanfertigung)
  • Dry Ager DX 500 (Einbauschrank / Sonderanfertigung aus Rhombus)
  • Klarstein Beersafe XXXL (Einbauschrank / Sonderanfertigung aus Rhombus)
  • Bosch Edelstahl 90 cm Abzugshaube
  • Sonos Play 1 / Echo Dot
  • Philipe Hue / IKEA LED Panels / Osram Lightfy Stripe

Das Konzept

In erster Linie standen für mich verschiedene Aspekte bei der Planung im Vordergrund. Neben den klassischen Punkten wie Platz, Größe und Budget standen noch zwei wichtige Punkte auf meiner Liste.
Da das Wetter in unserer Gegend leider nicht mit dem Wetter in Florida oder Kalifornien zu vergleichen ist, stand für mich von Anfang an eine komplett offene „echte“ Outdoorküche nicht zur Debatte. Daher gibt es sowohl den offenen Außenbereich, als auch den überdachten Innenbereich. Für mich die perfekte Lösung um das ganze Jahr dort grillen zu können.
Ebenso war es für mich (uns) wichtig, dass die Gartenküche auch rein optisch zum Haus und Garten passt. Mit dem endgültigen Ergebnis sind wir mega zufrieden. Die Pläne gab es zwar (halbwegs) visualisiert, aber letztendlich hatte ich die ganze Zeit nur ein Bild im Kopf wie die Gartenküche aussehen könnte. Wenn dann das Ergebnis noch übertroffen wird, ist man schon sehr stolz wenn man selbst geplant und entworfen hat!
Die Gartenküche dient übrigens als reine „Grill-Arena“ oder „Männer-Spielplatz“, für alles andere ist unsere überdachte Terrasse da. Einzig ein passendes Barhocker-Set für Innen- und Außen steht noch auf der ToDo Liste und würde das Ganze perfekt machen.

Die Umsetzung

Über die eigentliche Umsetzung, egal ob Planung, Vorarbeiten oder Aufbau, habe ich bereits in meinem „Outdoorküche Spezial“ und bei Instagram ausführlich berichtet. Dennoch möchte ich noch ein paar zusammenfassende Worte dazu schreiben.
Egal wie gut man plant, versucht alles zu bedenken, am Ende läuft es doch anders und die Zeit wird zeigen ob man tatsächlich an alles gedacht hat. Ich habe festgestellt das viele Sachen sich während der Bauphase erst ergeben oder aber umgeplant werden müssen. Das kannte ich aber noch aus der Zeit als unser Haus gebaut wurde. Die letzten Wochen und Monate waren so oder so eine spannende Zeit!
Letztendlich bin ich nicht nur mit dem Ergebnis höchstzufrieden sondern auch mit der gesamten Umsetzung. Erstaunlich ist dabei das die Vorbereitungen mit am meisten Zeit verschlungen haben. Dennoch hat (fast) jede Minute auf der „Baustelle“ echt Spaß gemacht!

Die Ausstattung

In diesem Abschnitt möchte ich euch über die Ausstattung und den Beweggründen berichten. Dreh- und Angelpunkt ist die WWOO Betonküche, in der sowohl das Big Green Egg Large als auch der Flammkraft Block D ihren Platz gefunden haben.
Der Flammkraft Block D ist übrigens der erste, der in eine WWOO Betonküche installiert wurde. Das entsprechende Betonelement wurde eigens dafür angefertigt und fügt sich so optisch in die gesamte Küche ein.
Zwei Drittel der Küche sind überdacht, der Rest steht samt Big Green Egg offen. Über dem Flammkraft wurde eine Dunstabzugshaube installiert, inwiefern diese sinnvoll ist, wird die Zeit zeigen. Ich musste mich für den Schritt jetzt entscheiden, da die Glasrückwand entsprechende Aufnahmepunkte für die Abzugshaube hat.
Damit auch für kühle Getränke und feines Fleisch genug Platz vorhanden ist, wurden der Dry Ager und der Klarstein Beersafe in einen eigenes gefertigten Schrank eingebaut. Dieser Schrank ist wiederum mit Rhombusleisten verkleidet und fügt sich so ins Gesamtbild ein.
Um im Innenbereich möglichst viel Tageslicht zu bekommen, wurden zusätzlich zur offenen Seite noch zwei Glastüren verbaut, die sich in die Wand schieben lassen können. Für mich ebenfalls ein absolutes Highlight.
Die Wand hinter der WWOO Küche ist aus lackiertem Glas und lässt sich indirekt beleuchten. Unter der Decke (links und rechts) sind weitere LED Streifen verbaut, die für ein angenehmes indirektes Licht sorgen.  Für dunkle Tage sind zwei LED Panels von IKEA (je 30 x 90 cm) unter der Decke montiert. Sämtliche Lampen und die Sonos Anlage lassen sich via Philips Hue und „Alexa“ steuern.
Ausreichend Steckdosen sind ebenfalls im gesamten Bereich verbaut um zum Beispiel eine Rotisserie oder andere Geräte anzuschließen. Auf einen Abwasseranschluss bzw. ein Spülbecken habe ich bewusst verzichtet, der Aufwand dieses an die Kanalisation anzuschließen stand in keinem Verhältnis. Als Alternative werde ich mir wahrscheinlich ein mobiles Spülbecken (Danke an Olly von BigBBQ.de für Tipp) zulegen.

Der Ausblick

Aktuell sind keine weiteren Baumaßnahmen oder Erweiterungen geplant. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass irgendwann noch der mit „Split“ aufgefüllte Bereich um eine „Feuer- & Grillstelle“ erweitert wird. Die ein oder andere Idee hätte ich schon.
Gespannt bin ich auf jeden Fall, wie sich das Ganze im Alltag verhält, was später noch nachgerüstet wird oder vielleicht doch zu viel des Guten war. Man kann viel planen und grübeln, aber die Praxis wird es letztendlich später zeigen 😉
Mit dem aktuellen Stand bin ich auf jeden total zufrieden und ich freue mich nun erstmal auf die Zeit in meiner „Grillecke“.

Gallery

Genug der vielen Worte, Zeit für Bilder. Wer Lust kann meinen Account „my_gardenkitchen“ bei Instagram abonnieren. Dort gibt es laufend aktuelle und Bilder aus der Bauphase zu sehen.

 

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