Weber Go-Anywhere Camping-Test

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Die Herrenhandtasche im Camping-(Dauer-)Test wurde ja bereits angekündigt, ein schon länger geplantes (Männer-) Wochenende an der holländischen Küste war in diesem Fall die ideale Gelegenheit. Auf dem Speiseplan standen:
  • selbstgemachte Burger
  • selbstgemachte Adana-Kebap-Spieße
  • Steaks
Zum Verpacken und Aufbauen kann ich gar nicht viel schreiben, der Weber Go-Anywhere Gas ist wie schon beschrieben (Unboxing Zeremonie & erster Test) handlich, kompakt und schnell aufgebaut. Ich würde mal behaupten es findet sich immer irgendwo ein Plätzchen um den kleinen zu verstauen. Vorsichtshalber habe ich allerdings eine 2. Gaskartusche eingepackt, da ich das Grillsportgerät mittlerweile das ein oder andere Mal bereits zu Hause genutzte habe und ich keinen Schimmer habe wie lange die Kartusche hält. Da fehlen mir noch die Erfahrungswerte.

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Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Beine des Webers nicht wirklich heiß werden, daher habe ich ihn auf einen normalen Campingtisch gestellt. Das hat übrigens das komplette Wochenende ohne Probleme funktioniert. Der erste Gang bestand aus selbstgemachten Burger Patties, die Brötchen (Dinkel-Vollkorn) habe ich aus Zeitgründen im Supermarkt gekauft. Die Patties selbst sind ja recht simple in der Zubereitung, ich habe Sie nur einmal gewendet und bei geschlossenem Deckel gegart.

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Der 2. Gang: Adana-Kebap Spieße (Rezept) mit Krautsalat & „Stokbrood“. Das „aufspießen“ habe ich erst auf dem Campingplatz gemacht, der Transport der Spieße wäre sonst schwierig geworden. Generell waren die Spieße für den kleinen Weber etwas zu groß, daher konnte ich den Deckel nicht komplett schließen. Wahrscheinlich würde ich die Spieße nicht noch mal auf dem kleinen Grill machen, dazu später mehr.

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Der 3. und letzte Gang, Steaks aus einem holländischen Supermarkt, sicherlich kann man über diese Art von Fleisch streiten, aber das soll jetzt nicht Thema sein.
Das Steak habe ich nach Gefühl gegrillt, von beiden Seiten je 2 Minuten mit geschlossenem Deckel und anschließend bei weniger „Feuer“ und eingehaktem Deckel noch etwas ziehen lassen. Mit dem Ergebnis war ich durchaus zufrieden.

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Tester Fazit:

Meine 3 Tester haben sich im Vorfeld überlegt, nach jedem Gang im Stile des „Perfekten Dinners“ Noten zu vergeben. In diesem Fall waren es „Kochlöffel“ von 1-5 die in Form einer kurzen Videobotschaft verteilt wurden, das Ergebnis im Überblick:
Gang 1, Burger: 4,5 Kochlöffel
Gang 2, Adana Kebap: 4 Kochlöffel
Gang 3, Steak: 5 Kochlöffel

Camping Fazit:

Neben den 3 Gängen die bereits beschrieben wurde, haben wir Gang 1 und 2 noch mal gemacht, der Grill war an dem „Tester-Tag“  insgesamt 5-mal im Einsatz. Selbst nach dem Dauereinsatz am ersten Tag hat die Kartusche noch eine weitere Runde überstanden, insgesamt um die 10 Durchgänge, ganz ordentlich wie ich finde. Die Ersatz-Kartusche habe ich übrigens nicht mehr benötigt. Letztendlich hat mich der Verbrauch überrascht und führt zu einem klaren Pluspunkt.
Der nächste Punkt auf der Checkliste ist die Reinigung, hier fällt das Fazit durchwachsen aus. Der Grillrost ist noch recht schnell sauber gemacht, allerdings besitzt der Grill keine „Fett-Auffangschale“, so dass vor allem bei fettigen Speisen das Fett auf den Boden des Go-Anywhere tropft. Die Reinigung des Bodens ist zumindest nach dem Dauereinsatz wahrlich keine Freude. In den USA gibt es hierfür eine Abhilfe die dort von Weber vertrieben wird, die Weber Go-Anywhere Flavorizer Bar. Auf Dauer wäre das noch mal eine Überlegung wert!
Also als Fazit zum Thema Reinigung, hier muss Weber sich was einfallen lassen und die Flavorizer Bar auch in Deutschland anbieten!
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Letzter Punkt, das Grillgut: Burger, Steak immer wieder gerne, auch die schnelle Bratwurst vom Go-Anywhere stellt kein Problem dar. Allerdings haben die Adana Kebap Spieße ordentlich ihre Spuren hinterlassen, aus diesem Grund würde ich diese nicht nochmal auf dem Grill machen.
Fazit: Den Weber Go-Anywhere gebe ich nicht mehr her! Sicherlich ist der Punkt „Reinigung“ ein kleiner Kritikpunkt, den ich persönlich gut verschmerzen kann, aber vielleicht kann der Einsatz der Flavorizer Bar diesen Punkt noch wettmachen. Nicht nur für Camper und Menschen die gerne mal „ne schnelle Bratwurst“ grillen wollen, eine absolute Kaufempfehlung!
Vorteile:
  • kompakt, leicht zu verstauen
  • schneller Aufbau
  • heizt schnell auf
  • ideal für den kleinen Hunger zwischendurch
  • relativ sparsam
Nachteile:
  •  es muss ein Campingtisch vorhanden sein
  • die Reinigung nach bestimmten Gerichten kann ziemlich zeitaufwendig sein
  • Flavorizer Bar nicht in Deutschland erhältlich
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