​OFB Erfahrungsbericht – Otto Wilde Grillers

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OFB Erfahrungsbericht

Mittlerweile habe ich den OFB (Over Fired Broiler) der Otto Wilde Grillers schon einige Wochen in Betrieb. Bei meinen Besuchen bei der Spicebar in Berlin und den Jungs von Axtschlag wurde die Steakmaschine bereits auf Herz und Nieren getestet. Zeit also für einen ersten Erfahrungsbericht.
Die Meinungen im Internet gehen dabei auseinander, auf die vielen positiven Stimmen, folgen hier und da auch ein paar negative Stimmen, dazu aber später noch mehr. Erstmal kommen wir zum wichtigsten:

Fleisch ain’t no Firlefanz

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In den vergangenen Wochen habe ich überwiegend Fleisch auf dem OFB zubereitet. Die Bandbreite reichte vom klassischen Porterhouse Steak bis zum Lammkarree. Aber auch Nachtisch wie Creme Brulee oder Pizza gelingt auf dem Oberhitze Grill.
Geniale Kruste, saftiges und zartes Fleisch. Ich muss gestehen, seit ich den OFB habe, habe ich eindeutig zu viele Steaks gegessen! 😉 Das perfekte Steak kommt für mich vom OFB!

 

Als sehr praktisch, bei großen Stücken, hat sich das Zwei-Brenner System erwiesen. Zum nachziehen einfach den 2. Brenner ausschalten, den ersten Brenner auf kleinste Stufe, und schon habt ihr eine indirekte Zone.
In diesem Punkt, also dem grillen, überzeugt der Grill mit seinen bis zu 970 Grad auf ganzer Linie. Weiter geht’s einem Punkt, den ich sehr wichtig finde, die Reinigung.

OFB Reinigung

In meiner Vorstellungsrunde (Bericht zum Over Fired Broiler), bin ich schon auf das Thema eingegangen. Mittlerweile kann ich ein erstes Fazit ziehen, die Reinigung ist ein Kinderspiel.
Meine Reinigungs-Routine nach einer leckeren Runde Steaks sieht dabei wie folgt aus:
  • Edelstahlblech und Fettfangschale kommen in die Spülmaschine
  • Gussrost freibrennen
  • Oberteil vom OFB lösen, und den Garraum mit einem Tuch reinigen

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Übrigens wer die Fettfangschale nicht jedesmal komplett reinigen will, kann diese einfach mit etwas Wasser füllen. Das verhindert übrigens auch einen Fettbrand, durch das heruntertropfende Fett vom Fleisch.
Die Reinigung geht also wirklich schnell, selbst bei meinen Besuchen in Berlin und im Axtschlag Country, war der OFB nach einer halben Stunde nach Benutzung sauber und im Auto verstaut.
Das die Front sich verfärbt und auf Dauer auch nicht mehr richtig sauber wird, liegt einfach an der Hitze und dem Fett, dass gerne mal an die Front spritzt. Also nicht ärgern, ein Grill muss irgendwie auch benutzt aussehen oder?

Kritik

Bei allen positiven Aspekten, gibt es auch immer negative Stimmen. Im Netz liest man Dinge wie z.B. die Brenner lassen sich nicht entzünden, Lack platzt ab, die Fettfangschale verformt sich und andere Punkte.

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Meine Meinung dazu, das entzünden der Brenner gestaltet sich am Anfang tatsächlich etwas „tricky“. Hierzu sollte man aber wissen, das die Fettfangschale beim entzünden unter den Brennern gestellt werden muss, damit das Gas sich sauber entzündet. Ganz ehrlich, ich hab das auch erst entdeckt, nachdem ich mir die Bedienungsanleitung näher angeschaut habe. Ach ja und beim entzünden nicht vor das Gerät stellen!
  • Fettfangschale unter die Brenner
  • Gasregler aufdrehen und drücken
  • 5-10 Sekunden warten
  • Piezozünder drücken bis der Brenner entzündet ist
  • Noch 5 Sekunden warten und dann den Regler loslassen
Für das entzünden des 2. Brenners, reicht es in der Regel einfach den Gasregler zu drücken, bis das Gas ausströmt und sich automatisch entzündet
Ebenfalls fand ich die Höhenverstellung am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, es hat ein paar Durchgänge gedauert bis ich die richtige Balance beim Widerstand gefunden habe. Mittlerweile sind wir aber Freunde geworden.
Was ich nicht bestätigen kann, sind irgendwelche Lackplatzer, nach bisher intensiver Nutzung ist bei meinem OFB noch alles im Lack. 🙂 Zum vermeintlichen Problem mit dem GN Behälter (Fettfangschale), ja die kann sich bei sehr starker Hitze verformen, aber verformt sich entsprechend auch wieder im kalten Zustand.
Was ich persönlich nicht so gut gelöst finde, ist die Abdeckhaube. Hier fehlt einfach ein Reißverschluss, damit man die Haube nutzen kann, wenn der Gasschlauch angeschlossen ist. Die lässt sich nämlich sonst nicht überstülpen.
Update 31.05.2017: Es gibt eine neue Abdeckhaube mit Reißverschluss, so kann der Gasschlauch ganz bequem angeschlossen bleiben. Ich finde es schön, dass die Otto Wilde Grillers auch auf Kunden Feedback hören und dies auch umsetzen!
Alles in allem Klage ich auf hohen Niveau, das Gerät ist wirklich top verarbeitet und macht ne Menge Spaß! Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass es die 1. Version des OFB ist. Beefer und Co. haben auch mit der Zeit gelernt und verbessert.

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Preis-/Leistung

Gleich vorweg, das Gerät ist seinen Preis wert! Material und Verarbeitung stimmen in jedem Fall, das ist aber nicht alles. Man darf nämlich nicht vergessen, dass nicht nur das Material Geld kostet.
Forschung, Entwicklung, Marketing, Prüfungen und Zertifzierungen kosten alles Geld und am Ende des Tages muss die Firma auch damit ihre Brötchen verdienen. Daher geht der Preis aus meiner Sicht in Ordnung.

Mein Fazit zum OFB

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Für mich die perfekte Ergänzung in meinem Fuhrpark, egal ob für ein schnelles Steak mit einer wirklichen geilen Kruste oder für Steak-Tastings, der OFB hat mich komplett überzeugt.
Die positiven Aspekte überwiegen in jedem Fall die „negativen“ Punkte und würden mich von einem erneuten Kauf nicht abhalten.
Eine Sache noch zum Schluss, ich lese immer wieder die Frage:“Braucht man einen solchen Grill?“ Brauchen tut man so einen OFB natürlich nicht, aber als vermeintliches Männer Spielzeug, absolut genial. Ich mag meinen OFB und gebe ihn nicht wieder her!

Update 31.05.2017 / Neue Abdeckhaube

5 comments on “​OFB Erfahrungsbericht – Otto Wilde Grillers”

  1. H. Juny Antworten

    Bin der gleichen Meinung – tolles Gerät.
    Unbedingt beachten sollte man Wasser in die Fettfangschale zu füllen. Durch die hohe Hitze kommt es sonst zum Fettbrand. Ist mir passiert beim Grillen von Patties. Zum Glück war eine Zange griffbereit, um die Schale rauszuziehen und abzustellen. Es brannte natürlich lustig weiter, bis die Schale rabenschwarz war. Ich habe sie durch eine Blanco-Schale ersetzt, die kostet nur einen Bruchteil von der OW-Schale.
    Mein Burner soll auch aussen gut aussehen. Mit Polierpaste von Hotegra kriegt man auch die Verfärbungen weg.
    Ärgerlich sind die Schilder an der Front. Sie sind nur Schmutzfänger und die Farbe ist nicht beständig gegegen alkalische Reiniger. Das könnte man schöner und praktischer lösen.

      • Preuß Antworten

        Leider ist das nicht meine Meinung.

        Dieses Gerät gibt es von einer anderen Firma, in besserer Qualität schon länger. Die Kommentare das dieses Gerät jeden Cent Wert ist ( Entwicklung, Marketing usw.) ist dann wohl eher ein schlechter Scherz. Testen und gute Bewertungen schreiben immer nur Leute die dafür bezahlt werden oder andere Vorteile durch diese Seiten sich erhoffen.
        Der Beefer (www.beefer.de) ist dann die Wahl für alle die bei einem Grill dieser Preisklasse was EHRLICHES haben wollen.

        Grüße
        CP

        • bbqlicate Antworten

          Zum Glück leben wir in einem Land wo jeder seine eigene Meinung haben darf.

          Daher erspare ich mir auch auf die anderen Punkte einzugehen.

        • Höfle Benjamin Antworten

          Ich Stimme der Rezension zu und lehne die Kritik von CP ab.

          Der Beefer war eine gute Idee, doch OFB hat die Nutzbarkeit auf ein super Level gehoben. In etwa vergleichbar mit Touchscreens. Diese gab es seit den 90ern, erst das iPhone hat sie massenkompatibel gemacht.

          Der Beefer ist ein Gerät zum Fleisch grillen. Klein (nur ein Brenner), somit geringerer Platz in der Tropfschale zum nachgaren, schlecht zu reinigen. Beim OFB sind Themen wie die Reinigung, das Platzangebot und die Nitzbarkeit deutlich optimiert und für eine breitere Masse kompatibel. Ich kann binnen 15 Min. sechs Steaks grillen und in verschiedenen Garstufen anbieten.

          Ich sehe den Autor daher nicht als befangen an. Er ist ehrlich. Sicher kam der Erstaufschlag von der Beefer Jungs, aber sie haben es verpasst, das Teil konsequent zu verbessern.

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