Grillcamp in Hamburg

#Grillcamp in Hamburg (03. – 05.06.2016)

Am letzten Wochenende waren wir auf dem Grillcamp in der Robert-Koch-Schule in Hamburg und möchten euch mit diesem Beitrag von einem „fleischigen“ Wochenende berichten. Der ein oder andere hat vielleicht schon bei Facebook und Instagram das ein oder andere Fotos gesichtet und versteht was ich mit „fleischig“ meine 😉 Wir versuchen mal das erlebte einigermaßen in Schrift und Form zu bringen, aber der Reihe nach…

Barcamp? Grillcamp?

Die Frage haben wir uns auch gestellt, was ist ein Barcamp, was ist ein Grillcamp? Wir könnten jetzt hier einfach den Wikipedia Artikel zum „Barcamp“ verlinken und es damit beruhen lassen, dass erklärt aber nicht so richtig das Grillcamp.
Der Begriff „Barcamp“ kommt aus der IT-Welt, es handelt sich um eine offene Tagung mit offenen Workshops, bei der die Teilnehmer die Inhalte und den Ablauf selbst festlegen. Wer mehr dazu wissen möchte, hier der angesprochene Wiki-Artikel.

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Das Grillcamp läuft im Grunde genommen ähnlich ab, es gibt verschiedene Sessions die von den Teilnehmern vorgestellt werden und wer möchte schließt sich an und wirkt mit. In diesen Sessions werden verschiedene Rezepte zubereitet und anschließend wird zusammen gegessen. Eine Session muss nicht zwingend eine Rezeptidee sein, es können auch ganz andere Themen sein. So gab es zum Beispiel am Samstag eine Session zum Thema „Bier brauen“.

Tag 1 / Tag 2

Für uns begann das Grillcamp erst am zweiten Tag. Die Anreise erfolgte mit schönem Wetter im Gepäck und ohne Stau, so dass wir pünktlich zur Einführungsrunde durch den Organisator Volker dazu stoßen konnten. Während der Begrüßung und Vorstellung wurde der grobe Zeitplan festgelegt und jeder der wollte, hatte die Möglichkeit seine Session vorzustellen.
Nachdem die einzelnen Sessions auf farbige Karten geschrieben wurden und zeitlich angeordnet wurden, ging es noch einmal zur Besichtigung der Location. Neben einer sehr gut ausgestatteten Küche gab es vom Kugelgrill bis zum Smoker alles was das Herz begehrt. PS. Das Manko mit den stumpfen Messern aus dem letzten Jahr wurde dies Jahr durch den Sponsor Wüsthof gelöst, der entsprechend einige Messer zur Verfügung gestellt hatte.

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Im Vorfeld hatte übrigens jeder Teilnehmer die Möglichkeit seine Rezeptideen an Volker zusenden, damit die entsprechenden Zutaten eingekauft wurden, aber auch für spontane Ideen standen viele Zutaten zur Verfügung. Sollte dennoch etwas gefehlt haben, gab es die Möglichkeit vor Ort noch Dinge einkaufen zu lassen.

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Sehr Interessant war auch der kurze Vortrag von Peter von Scotch Beef and Lamb, der uns einiges erzählt hat zur Herkunft unserer heutigen Hauptdarsteller. Bei Scotch Beef und Scotch Lamb handelt es sich um Qualitätsfleisch aus artgerechter Haltung, die Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung erfolgt dabei komplett in Schottland. Wenn ihr mehr über dieses ausgezeichnete Fleisch erfahren wollt, schaut einfach auf folgender Website vorbei: www.scotchbeefandlamb.de. Wir sind gespannt was es in Zukunft noch von Scotch Beef and Lamb g.g.A. zu hören gibt.

Auf los, geht’s los

Wir schlossen uns der Session von Markus (Danke noch mal für das Ticket) von 0815BBQ an. Auf dem Plan standen „Steak Crostini mit Zwiebel-Konfi und Sahnemeerettich“, ein wirklich sehr leckerer Starter, der bestimmt noch mal bei uns nachgebaut wird.

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Weiter ging es dann mit der Session am Nachmittag, wir hatten uns dafür einen „We-Grill Burger“ aus frisch gewolftem Rindernacken vom Scotch Beef und selbstgebackenen Buns überlegt. Da wir doch mehr Fleisch als gedacht hatten, haben wir uns kurzerhand noch entschlossenen eine Bacon Bomb zu machen um daraus noch weitere Burger mit einem Tomaten-Salsa Topping zu bauen. Leider hatten wir vergessen frische Hefe zu bestellen, so dass wir auf Trockenhefe zurückgreifen mussten, daher sind die Buns nicht so geworden, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Zubereitung auf dem We-Grill war jedoch ne coole Nummer, da freue ich mich schon auf den Otto’s O.F.B.

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Am Ende des Tages hatten wir ein buntes Menü aus vielen verschiedenen Leckereien, aber seht einfach selbst:

Tag 3 – It’s all about Meat

Der Sonntag stand dann bei uns wieder ganz im Zeichen des Scotch Beefs! Wir hatten das Vergnügen ein ordentliches Roastbeef zu vergrillen, eine Hälfte auf dem Watersmoker und die andere Hälfte „Florentiner Art“. Dazu haben wir noch ein paar Rosmarin Kartoffeln und den Orangen-Fenchelsalat gemacht.

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Aber damit nicht genug, die Kollegen von Flying Pig hatten am Vorabend noch einen schönen Schweinenacken, sowie ein paar Stücke Brisket aufgelegt. Diese mussten zwangsläufig schon zum zweiten Frühstück probiert werden. Es war wirklich sehr lecker! Neben wirklich viel Fleisch gab es aber auch noch Fisch von und aus der Deutschen See. Meiner Meinung nach, war für jeden etwas dabei und niemand musste hungern 😉

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Leider mussten wir aufgrund der bevorstehenden Rückfahrt schon am frühen Nachmittag unsere Zelte abbrechen. Die Session am Mittag war aber noch mal ein echtes Highlight, es wurde einiges aufgefahren:

Fazit

Es war ein sehr entspanntes Wochenende, uns hat es wirklich Spaß gemacht. Neue Leute kennen lernen, fachsimpeln, grillen und das bei kalten Getränken, reichlich Sonne und sehr leckerem Essen. Eine sehr coole Sache, die wir unbedingt noch erwähnen möchten, ist das geplante Rezeptheft. Die Gerichte wurden dafür wirklich super von Malte Klauck in Szene gesetzt und abgelichtet. Wir sind gespannt!
Vielen Dank noch mal an alle Teilnehmer, den Organisator Volker, Marry die uns wirklich super unterstützt hat und natürlich an die Sponsoren: Scotch Beef and Lamb, Wüsthof, Deutsche See, Bio Company und Mc Brikett. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen 😉

 

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