Grillzubehör aus den USA

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USA Roadtrip an die Westküste

Wer mir bei Instagram (www.instagram.com/BBQlicate) folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich in den letzten Wochen an der Westküste in den Staaten war. Mit diesem Post möchte ich euch unseren Roadtrip aus „BBQ-Sicht“ vorstellen, also einen Reisebericht der etwas anderen Art. Sicherlich ist die Westküste nicht das BBQ Mekka in den USA, aber auch hier gibt es einiges zu entdecken. Die Reise selbst startete übrigens in Las Vegas und endete in San Francisco.
Auf unserem Rückflug durften wir pro Person zwei Gepäckstücke á 23kg aufgeben, dadurch hatten wir also relativ viel Platz für Einkäufe. Im Vorfeld habe ich mich daher bereits ausgiebig informiert was für Grillzubehör aus den USA ich mir unbedingt anschauen sollte. Neben den Klassikern wie BBQ Saucen und Rubs, gab es noch das ein oder andere Zubehör auf meiner Wunschliste. Der Dollarkurs ist zwar aktuell alles andere als interessant zum Shoppen, aber dennoch gibt es viele Sachen die immer noch günstiger in den Staaten sind, dazu dann aber später mehr.
Durch den glücklichen Umstand das ein Familienmitglied aktuell in Los Angeles studiert, hatte ich die Möglichkeit mir Sachen direkt an eine amerikanische Adresse schicken zu lassen. Solltet ihr eine Reise in die USA planen und wollt euch Sachen bei Amazon.com bestellen, habe ich zwei Tipps für euch.

Tipps & Tricks

Hotel Adresse als Lieferadresse nutzen
Die meisten Hotels bieten diesen Service, teilweise kostenlos, teilweise kostenpflichtig. Denkt aber immer daran, dass ihr frühzeitig bestellt, da die Pakete in den USA deutlich länger unterwegs sind als bei uns. Die Bestellung selbst könnt ihr natürlich schon in Deutschland aufgeben.
Amazon Prime
Bei Amazon.com gibt es genauso wie in Deutschland, die meisten Sachen auch Online zu bestellen. Ebenso gibt es natürlich auch das Prime Angebot in den Staaten, diesen Dienst könnt ihr 30 Tage lang kostenlos testen und für eure Bestellungen perfekt nutzen.

Grillzubehör aus den USA?

Auf die Frage was ich mir denn so in den USA kaufen kann, bin ich überwiegend über BBQ Saucen und Rubs gestolpert. Gerne hätte ich mir den ein oder anderen Grill mitgenommen, die wirklich deutlich günstiger als bei uns sind, aber das ist dann mit 2 Koffern zu je 23kg auch nicht wirklich möglich 😉
Im ersten Schritt ging es mir erstmal darum, zu schauen welche Sachen ich an „meine“ Adresse in Los Angeles schicken lassen kann und die ich vor Ort nicht so einfach kaufen kann. Letztendlich habe ich mir dazu auf meiner deutschen Amazon Wunschliste ein paar  Sachen rausgesucht und diese preislich mit Amazon.com und diversen Websites verglichen. Dabei sind dann folgende Sachen bestellt worden:
  • BBQ Guru CyberQ WSM Set (293 Euro statt 413 Euro)
  • Maverick PT-100 (32 Euro statt 69 Euro)
  • Maverick TipTopTemp (27 Euro statt 50 Euro)
Den CyberQ habe ich direkt bei BBQ Guru bestellt, die anderen beiden Sachen habe ich via Amazon.com bestellt. Die Bestellung habe ich ca. 10 Tage vorher getätigt, sodass genug Zeit zum ausliefern vorhanden war. Ursprünglich wollte ich mir noch von Cajun Bandit eine neue Tür für meinen 47er Smokey Mountain (20 Euro statt 60 Euro) bestellen, aber leider war die Tür nicht lieferbar.
Natürlich hätte ich mich schon im Vorfeld mit BBQ Saucen und Rubs beliefern lassen können, allerdings wollte ich vor Ort auch noch schauen. PS. Zu den einzelnen Sachen erfolgen zum Teil noch extra Beiträge.

Target, Walmart & Co.

Auf die amerikanischen Supermärkte war ich total gespannt, viel hatte ich bereits darüber gehört und hatte mich richtig gefreut mal zu schauen was es dort so zu kaufen gibt. Das mag für den ein oder anderen wirklich seltsam klingen, dennoch war ich sehr gespannt 😉
Im Vorfeld hatte ich mich in den Online Shops von Target und Walmart etwas umgesehen und war ziemlich überrascht was es dort alles zu kaufen gibt, von diversen BBQ Saucen bis zum Kamado Grill gibt es dort alles mögliche. Die Online verfügbaren Produkte gibt es natürlich nicht in jedem Supermarkt aber ihr könnt euch Online die Sachen zum nächsten Supermarkt in eurer Nähe liefern lassen oder aber auch die Verfügbarkeit abprüfen.
Wenn ihr zum Beispiel plant euch einen Weber Go-Anywhere vor Ort zu kaufen um während eines Roadtrips auch mal zu grillen, die „Charcoal“ Version kostet beim Target ca. 45 Euro. Die passenden Utensilien wie Thermometer, Holzkohle gibt es natürlich auch. Generell ist das Zubehör von Weber und Co. dort um einiges günstiger als bei uns.
Während unserer Tour machten wir also häufig Halt bei diversen Supermärkten und es wurde die ein oder andere Stunde dort verbracht. Es ist schon interessant, dass es dort sämtliche BBQ Cuts an der Fleischtheke gibt, die bei uns längst nicht jeder Metzger kennt geschweige denn irgendein Supermarkt im Programm hat.
Die Auswahl an BBQ Saucen hat mich fast erschlagen, selbstverständlich wanderten davon einige in meinen Einkaufswagen. Rubs habe ich allerdings nicht so viele dort gefunden, dafür habe ich mich etwas mehr in der Küchenabteilung aufgehalten.
Wer von euch eine Kitchenaid besitzt, ist dort genau an der richtigen Stelle. Es gibt jede Menge Zubehör und vor allem deutlich günstiger als bei uns. Ich habe mir u.a. den Fleischwolf gekauft für knapp unter 40 Euro, die Reiben von Microplane habe ich für knapp 10 Euro dort gekauft. Ein ganz nützliches Tool sind die verschiedenen Messbecher für die amerikanischen Einheiten Cups und Spoons, diese bekommt ihr dort für knapp 3 Euro.
Denkt aber immer daran, ihr müsst je nach Bundesstaat (http://www.usatipps.de/tipps/einkaufen) noch Steuern auf den Einkauf rechnen, wenn also eine BBQ Sauce mit 2.19$ ausgeschildert ist kommen noch einige Prozent hinzu.

BBQ & Burger

Die Westküste gilt jetzt nicht als BBQ Hochburg, bietet aber dennoch einige Orte wo ihr leckere Burger und BBQ bekommen könnt. Neben den klassischen Ketten wie „Five Guys“ oder „In-N-Out Burger“ waren wir bei folgenden Restaurants:
Bigmista in Long Beach
Ein kleiner aber feiner Laden in Long Beach (3444 N Los Coyotes Diagonal, Long Beach, CA 90805) der u.a. bekannt aus BBQ Pitmasters (https://goo.gl/jQt2bP) ist. Wir haben uns durch die halbe Speisekarte probiert, neben Pulled Pork, gab es Brisket, Ribs, Pineapple Coleslaw und leckere Buns. Es war alles wirklich super lecker, den Pork Rub habe ich mir vorsichtshalber mit einpacken lassen 😉
Ihr bekommt das Fleisch übrigens in verschiedenen Größen oder aber auch als Sammich (Sandwich). Beachtet die Öffnungszeiten, der Laden hat teilweise nur bis zum frühen Nachmittag offen! Uns hat es sehr gut bei Bigmista gefallen, daher spreche ich eine klare Empfehlung aus.
Rock & Diner in Pismo Beach
In Pismo Beach am Highway 1 waren wir im Rock & Roll Diner (1300 Railroad St, Oceano, CA 93445), die Empfehlung habe ich über Facebook erhalten. Das besondere an diesem Laden ist der Laden selbst, denn dieser ist nicht in einem normalen Gebäude sondern in einem alten Eisenbahn Wagen.
Hier bekommt ihr im „50er Jahre Diner Style“ sowohl BBQ Spezialitäten als auch Klassiker wie Burger und Pommes. Ein BBQlicate Aufkleber durfte bei der großen Anzahl an Visitenkarten von Gästen aus aller Welt natürlich nicht fehlen 😉 Ein echt cooler Laden der einfach zum Pacific Drive passt.
Burger Bar in San Francisco
Direkt am Union Square im Macy’s Kaufhaus (6, 251 Geary St, San Francisco, CA 94102) befindet sich die Burger Bar by Hubert Keller, ein stylisches Restaurant im 6. Stock mit nettem Ausblick.
Die Spezialität sind deren Burger die ihr euch komplett nach euren Wünschen zusammenstellen könnt. Dabei könnt ihr zwischen Kobe, Büffel oder Certified Angus Beef Patties auswählen. Wem die Auswahl an Toppings zu groß ist, wählt einfach zwischen den vorgeschlagenen Burgern aus der Karte aus. Wer dabei mal einen richtigen „Luxus-Burger“ essen will, sollte den „Rossini“ auswählen, dieser besteht u.a. aus Kobe Fleisch und schwarzem Trüffel. Allerdings schlägt dieser Burger auch mit 65$ zur Buche!
Wir mussten gleich zweimal dort vorbei und waren jedes Mal sehr begeistert!

Fazit

Ein Roadtrip an die Westküste ist so oder so eine geile Sache, wenn der Urlaub dann noch mit dem Hobby kombinierbar ist, perfekt! Ich hoffe euch helfen die Informationen und ihr könnt ein paar Impulse für euren Roadtrip mitnehmen.
Als kleines Schlusswort zum Thema „Shopping“, beim Zoll gab es keine Probleme mit den Sachen die wir gekauft haben. Die Koffer wurden zwar alle vor dem Abflug geöffnet und durchsucht, es fehlte aber zum Glück nichts.
Wer Lust hat, kann sich unter diesem Artikel noch ein paar Fotos von unserem Roadtrip anschauen, ein paar Duftmarken mussten natürlich auch gesetzt werden 😉

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